| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| GTIN: | 4255697604406 |
| Kategorie: | Einzelnes Saatgut für das Schildkrötengehege |
| Familie: | Kreuzblütengewächs - Brassicaceae |
| Wuchshöhe: | Bis 40 cm |
| Blütenfarbe: | weiß |
| Blütezeit: | April, Mai, Juni, September |
| Standort: | sonnig |
| Bodenanspruch: | normal, nährstoffreich, lehmhaltig, locker |
| Saattiefe: | Saat nur andrücken |
| Aussaat (Vorkultur): | März, April |
| Aussaat (Freiland): | Mai, Juni |
| Keimdauer: | ganzjährig |
| Keimverhalten: | Lichtkeimer, Normalkeimer |
| Keimtemperatur: | 20 Grad |
| Lebenszyklus: | einjährig, mehrjährig |
| Inhalt: | 1,00 g |
| Abmessungen ( Länge × Breite ): | 6,50 × 5,50 cm |
Saatgut - Ackerhellerkraut (Thlapsi arvense)
Das Ackerhellerkraut, auch oft als Acker-Täschelkraut, Acker-Pfennigkraut oder Ackertäschel bezeichnet, macht Ihr Schildkrötengehege zu einem echten Paradies.
Da eine passende Ernährung Ihrer Schildkröte von großer Bedeutung ist, ist es wichtig, Ihrem Liebling das Futter zur Verfügung zu stellen, welches die Schildkröten auch im natürlichen Lebensraum finden würden, zum Beispiel das Ackerhellerkraut. Zusätzlich bietet die Bepflanzung Ihres Geheges mittels Wildkräutern die Möglichkeit, dass Ihre kleinen Lieblinge selbst auf Nahrungssuche gehen können.
Ackerhellerkraut als Schildkrötenfutter
Ein sehr beliebtes Wildkraut für die Bepflanzung von Schildkrötengehegen ist das Ackerhellerkraut. Dies stammt aus der Familie der Kreuzblüten und wird gerne von Schildkröten gefressen. Gerade die Blätter und Blüten, aber auch die Samenstände werden gern gefressen. Das Ackerhellerkraut ist im natürlichen Habitat der Landschildkröten zahlreich anzutreffen.
EMPFEHLUNG: Achten Sie auf eine abwechslungsreiche Ernährung, es ist wichtig, dass Ihre Lieblinge nicht ausschließlich das Ackerhellerkraut zur Verfügung gestellt bekommen. Pflanzen Sie zusätzlich auch andere Wildkräuter in Ihrem Gehege an.
Die Key Facts des Ackerhellerkrautes
Das Ackerhellerkraut, im Lateinischen auch Thlapsi arvense genannt, stammt aus der Gattung der Hellerkräuter. Das Kreuzblütengewächs wächst als krautige Pflanze und ist dabei sehr wandlungsfähig. Die Jungpflanzen, welche im Frühjahr häufig auf Gemüsebeeten und Äckern wachsen, können schnell mit dem Feldsalat verwechselt werden. Sobald die Pflanze anfängt zu blühen, erinnert diese an einen Hirtentäschel. Mit den weißen Blütenblättern blüht das Ackerhellerkraut von April bis September.
Das Ackerhellerkraut ist eine einjährige, meist unbehaarte Pflanze, die eine Wuchshöhe von bis zu 40 cm erreichen kann, dabei sind die Blätter der Pflanze bodennah gestielt. Weiter oben am Stängel sind die Blätter länglich bis eiförmig mit ganzem Rand oder ungleichmäßig gezähnt. Am Ende des Stängels befinden sich, in der Blütezeit, die typisch vierzähligen Kreuzblüten. Die Klechblätter sind dabei grün und schüsselförmig, während die Kronblätter eine Ei-Form aufweisen. Dadurch, dass das Ackerhellerkraut meist von unten anfängt zu blühen, kommt es vor, dass sich unten bereits Schoten und weiter oben noch ungeöffnete Knospen befinden. Außerdem haben die Schoten dem Ackerhellerkraut seinen Namen verliehen. In den Schoten des Ackerhellerkraut befinden sich jeweils 4 - 7 dunkelbraune Samen, diese kann man am Ende der Sommerzeit sammeln und so neues Saatgut säen.
Die Aussaat im Schildkrötengehege sollte im Mai oder Juni stattfinden. Gepflanzt werden sollte das Ackerhellerkraut am besten an einem sonnigen Plätzchen, mit einem lockeren, nährstoffreichen und gleichzeitig lehmhaltigen Boden. Generell gilt es, das Saatgut bei der Bepflanzung Ihres Frühbeetes oder Freilaufes nur leicht an den Boden anzudrücken und danach etwas zu gießen.
Da die Keimzeit beim Ackerhellerkraut nahezu ganzjährig ist, kommt dieses häufig auch in Wintergetreide und Winterraps vor. Dabei beträgt die optimale Temperatur des Lichtkeimers / Normalkeimers ca. 20 Grad Celsius.
Das Ackerhellerkraut ist auch für uns Menschen essbar. Die Pflanzen sollten vorzugsweise gekocht werden, denn hierdurch wird der bittere Geschmack etwas milder. Wenn man es als Gemüse verwendet, kann man es mit dem Geschmack von Lauch vergleichen, genau danach riecht das Kreuzblütengewächs auch. Die ölhaltigen Samen werden derzeit als Biotreibstoff getestet.
WICHTIG: Sobald Sie abgestorbene Triebe an Ihrer Pflanze bemerken, können Sie diese bedenkenlos abschneiden.
Herkunft und Vorkommen des Ackerhellerkraut
Generell kann man sagen, dass das Ackerhellerkraut in Europa, Westasien, Ostasien und auch auf dem indischen Subkontinent beheimatet ist. Jedoch kommt es als Neotyp auch in Amerika, Afrika, Australien und Neuseeland vor.
INFO: In den Alpen kommt das Ackerhellerkraut sogar in bis zu 1940 Höhenmetern vor.
Bepflanzen Sie Ihr Schildkrötengehege / Frühbeet mit dem Wildkraut
Wir hoffen, dass Sie einen kleinen Einblick über das Ackerhellerkraut erhalten haben. Wie oben erwähnt eignet es sich hervorragend für die Bepflanzung Ihres Schildkrötengeheges. Es sieht nicht nur optisch ansprechend aus, sondern erfüllt auch seinen Zweck!
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soli animalis, Daimlerstr. 2, 32108 Bad Salzuflen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, info@soli-animalis.de, https://soli-animalis.de/
