| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| GTIN: | 4255697604437 |
| Kategorie: | Einzelnes Saatgut für das Schildkrötengehege |
| Familie: | Raublattgewächse - Boraginaceae |
| Wuchshöhe: | Bis 90 cm |
| Blütenfarbe: | blau |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli, August, September |
| Bodenanspruch: | feucht, nährstoffreich |
| Standort: | sonnig |
| Saattiefe: | 2,0 cm |
| Aussaat (Vorkultur): | Februar, März |
| Aussaat (Freiland): | April, Mai, Juni |
| Keimdauer: | 1 Woche, 2 Wochen |
| Keimverhalten: | Dunkelkeimer |
| Keimtemperatur: | 20 Grad, 21 Grad, 22 Grad, 23 Grad, 24 Grad, 25 Grad |
| Lebenszyklus: | einjährig |
| Inhalt: | 1,00 g |
| Abmessungen ( Länge × Breite ): | 6,50 × 5,50 cm |
Saatgut - Borretsch (Borago officinalis)
Borretsch, auch oft als Gurkenkraut oder Kurkumakraut bezeichnet, wertet Ihr Schildkrötengehege optisch auf.
Gerade die richtige Ernährung ist für Schildkröten von großer Bedeutung, deshalb ist es umso wichtiger, Ihren Lieblingen ausschließlich Wildkräuter zur Verfügung zu stellen, die auch für Schildkröten geeignet sind. Borretsch gehört zu den Wildkräutern, die gerne von Landschildkröten gefressen werden und zudem ungefährlich sind.
WICHTIG: Füttern Sie Borretsch nicht im Übermaß und zwingen Sie es nicht auf. Lassen Sie Ihre Schildkröten selbst entscheiden, wie viel sie fressen möchten. Wenn die Schildkröten selbst entscheiden können, werden sie nur so viel fressen, wie sie auch vertragen.
Borretsch als Schildkrötenfutter
Ein äußerst beliebtes Wildkraut für die Bepflanzung von Schildkrötengehegen ist Borretsch. Dies stammt aus der Familie der Raublattgewächse und wird gerne von Schildkröten gefressen. Gerade die jungen Pflanzen sind sehr beliebt. Außerdem ist das Wildkraut im natürlichen Lebensraum der Landschildkröten zahlreich anzutreffen.
EMPFEHLUNG: Eine abwechslungsreiche Ernährung ist enorm wichtig. Pflanzen Sie in Ihrem Schildkrötengehege Wildkräuter verschiedener Sorten, um Ihren Schildkröten ein breites Futterangebot zu bieten.
Die Key Facts von Borretsch
Borretsch, im Lateinischen auch Borago officinalis genannt, stammt aus der Gattung der Borretsch. Es wächst als krautige Pflanze und riecht dabei sehr nach Gurke. Das Kraut, welches häufig in Bauerngärten anzutreffen ist, kann schnell mit dem Beinwell und dem giftigen Fingerhut verwechselt werden. Achten Sie also genau auf die einzelnen Merkmale, die Ihnen im folgenden Abschnitt erläutert werden.
Bei diesem Raublattgewächs handelt es sich um eine einjährige Pflanze, die Wuchshöhen bis zu 90 cm erreichen kann. Dabei hat das Würz- und Heilkraut fleischige Wurzeln, die nach außen braun und nach innen weiß sind. Borretsch gehört mit den straff aufrecht wachsenden Stängeln, welche sich nach oben verzweigen, zu den Tiefwurzlern. Die Stängel und auch die Blätter sind mit kleinen, steifen Härchen bedeckt. Dabei sind die dunkelgrünen Blätter, welche für den starken Gurkengeruch sorgen, oval bis elliptisch geformt und 10 bis 15 cm lang. Von Mai bis September entstehen am Stängel bis zu 3 cm große Blüten. Diese leuchten blau bis lila und enthalten dunkelblaue Staubgefäße. Je nach pH-Wert des Zellsaftes kann sich der Blütenfarbstoff verändern. Während der Blütezeit werden Bienen und zahlreiche andere Insekten durch die Pflanze angelockt. Aus den von Insekten bestäubten Blüten bilden sich ca. 5 mm große, dunkelbraune Klausenfrüchte.
Die Aussaat im Schildkröten Gehege sollte bei Bepflanzung im Schildkrötengehege von April bis Juni stattfinden.
Gepflanzt werden sollte Borretsch am besten an einem sonnigen Plätzchen, mit einem nährstoffreichen und gleichzeitig feuchten Boden. Da die Stängel bei Windstößen zu brechen drohen, empfiehlt es sich, die Pflanze an einem geschützten Platz im Frühbeet zu pflanzen oder Borretsch mit Stangen zu stützen. Generell gilt es, den Dunkelkeimer bei der Bepflanzung Ihres Frühbeetes oder Freilaufes ca. 2 cm tief im Boden zu pflanzen.
Die Keimdauer des Dunkelkeimers beträgt ca. 1 - 2 Wochen, dabei beträgt die optimale Keimtemperatur ca. 20 - 25 Grad Celsius.
Borretsch ist auch für Menschen essbar. Die Borretschblüten eignen sich hervorragend zum Verfeinern von Quark oder Salat. Dabei schmecken die Blüten leicht nach handelsüblicher Gurke. Jedoch sollte man Borretsch weder regelmäßig noch in großen Mengen verzehren, da Pyrrolizidinalkaloide enthalten sind.
Borretsch als Heilpflanze
Früher wurde aus der Borretsch-Pflanze Tee hergestellt. Dieser wurde durch die blutreinigende und schleimlösende Wirkung, vor allem bei Atemwegserkrankungen und Entzündungen im Mundraum verwendet. Seit Neustem haben Forscher herausgefunden, dass Borretschöl bei Neurodermitis helfen kann. Aus den dunkelbraunen Samen wird das Öl, welches eine hautpflegende, entzündungshemmende und juckreizlindernde Wirkung hat, gewonnen.
Herkunft und Vorkommen von Borretsch
Borretsch kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, dort war das Kraut bereits bei den alten Römern und Griechen bekannt. Im späten Mittelalter wurde Borretsch bewusst nach Europa eingeschleppt. Heute kann man das Wildkraut in Bauerngärten und auf einigen nährstoffreichen Wiesen finden.
Bepflanzen Sie Ihr Schildkrötengehege / Frühbeet mit Borretsch
Hoffentlich haben Sie einen kleinen Einblick in die Welt des Borretsch erhalten können. Wie oben erwähnt eignet sich das Wildkraut äußerst gut zur Bepflanzung Ihres Frühbeetes oder Ihres Freilaufes. Es ist optisch ansprechend und zugleich nützlich.
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