| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| GTIN: | 4255697604666 |
| Kategorie: | Einzelnes Saatgut für das Schildkrötengehege |
| Wuchshöhe: | Bis 180 cm |
| Familie: | Rosengewächse - Rosaceae |
| Blütenfarbe: | weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli, August |
| Standort: | halbschattig, sonnig |
| Bodenanspruch: | feucht, humos, nährstoffreich, lehmhaltig |
| Saattiefe: | Saat nur andrücken |
| Aussaat (Freiland): | April, Mai, Juni, Juli, August, September |
| Keimdauer: | 2 Wochen, 3 Wochen |
| Keimverhalten: | Kühlkeimer |
| Keimtemperatur: | 15 Grad |
| Lebenszyklus: | mehrjährig |
| Inhalt: | 1,00 g |
| Abmessungen ( Länge × Breite ): | 6,50 × 5,50 cm |
Saatgut - Mädesüß (Filipendula ulmaria)
Das Mädesüß ist eine Wildstaude, die Ihr Schildkrötengehege zu einem echten Hingucker macht.
Da eine passende Ernährung Ihrer Schildkröten äußerst wichtig ist, sollten Sie Ihren Lieblingen nur das Futter zur Verfügung stellen, welches die Schildkröten auch im natürlichen Habitat finden würden. Die Wildstaude Mädesüß ist ein gutes Beispiel dafür. Zusätzlich bietet die Bepflanzung Ihres Geheges mittels Wildpflanzen die Möglichkeit, dass Ihre Landschildkröten selbst auf Nahrungssuche gehen können.
Mädesüß als Schildkrötenfutter
Ein sehr beliebtes Wildkraut für die Bepflanzung von Schildkrötengehegen ist das Mädesüß. Dies stammt aus der Familie der Rosengewächse und wird gerne von Schildkröten gefressen. Besonders gerne wird die Wildstaude während und nach der Blüte gefressen, dabei fressen die ausgewachsenen Tiere die Pflanze lieber als die Jungtiere. Das Mädesüß ist im natürlichen Lebensraum der Landschildkröten zahlreich anzutreffen.
Die Key Facts des Mädesüß
Das echte Mädesüß, im Lateinischen auch Filipendula ulmaria genannt, stammt aus der Gattung der Mädesüß. Das Rosengewächs wächst als ausdauernde, subdiözische, krautige Pflanze.
Mit den weißen Blütenblättern blüht das Ackerhellerkraut von April bis September.
Das echte Mädesüß ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von bis zu 180 cm erreichen kann, dabei wächst die Pflanze aufrecht und bildet große Horste. Die Stängel des winterharten Mädesüß sind leicht rötlich überlaufen und verzweigen sich im oberen Teil. Zusätzlich sind sie mit gefiederten, dunkelgrünen, wechselständigen Laubblättern besetzt, die an der Unterseite weiß filzig behaart sind. Typisch ist, dass sich ein kleines Fiederblattpaar stets mit einem größeren Paar abwechselt. Zusätzlich besitzt das große Abendblatt tiefe Einschnitte. Der botanische Zusatz lautet “ulmaria”, da die Fiederblättchen an die Blätter der Ulme erinnern. Mit den cremeweißen Blütenblättern blüht das Mädesüß von Mai bis August. Während der Blütezeit erscheinen an den verzweigten Sprossen etwa 20 cm große Doldenrispen mit 6 bis 9 mm kleinen, fünfzähligen Blüten. Der Geruch der Blüten erinnert an Mandeln und Honig. Als Früchte bilden sich pro Blüte ca. 6 bis 8 zusammenstehende Nussfrüchte mit Samen. Diese grün-blauen Früchte sind etwa 2 bis 3 mm groß und sichelförmig.
Die Aussaat im Schildkrötengehege sollte zwischen April und September stattfinden. Gepflanzt werden sollte das Mädesüß am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Plätzchen, mit einem feuchten, humosen, nährstoffreichen und gleichzeitig lehmhaltigen Boden. Generell gilt es, die Wildstaude bei der Bepflanzung Ihres Frühbeetes oder Freilaufes nur leicht an den Boden anzudrücken und danach etwas zu gießen. Achten Sie bei der Bepflanzung auf einen Pflanzabstand von 30 bis 40 cm und berücksichtigen Sie, dass die Staude bis zu 180 cm hoch werden kann. Nach der Aussaat kann das Mädesüß ungestört wachsen, erst im Herbst sollte man abgeblühte Stängel zurückschneiden. Dünger ist dabei nicht notwendig.
Die Keimdauer des Mädesüß beträgt 2 bis 3 Wochen, dabei beträgt die optimale Temperatur des Kühlkeimers ca. 15 Grad Celsius.
Den Namen erhielt die Pflanze vermutlich, weil man ihre Blüten früher zum Aromatisieren von Honigwein genutzt hat. Außerdem hat der süße Duft des Mädesüß, der während der Blüte zum Vorschein kommt, zu der Namensgebung beigetragen.
Auch mit einer heilenden Wirkung kann das Mädesüß überzeugen, es enthält schmerzlindernde und fiebersenkende Substanzen, die ähnlich wie Aspirin wirken.
Herkunft und Vorkommen des Mädesüß
Generell kann man sagen, dass das Mädesüß in Europa, Westasien und auch in Nord-Sibirien beheimatet ist. Es kommt vor allem an Ufern, Gräben und Feuchtwiesen vor.
Bepflanzen Sie Ihr Schildkrötengehege / Frühbeet mit dem Mädesüß
Wir hoffen, dass Sie einen kleinen Einblick über das Mädesüß erhalten haben. Wie oben erwähnt eignet es sich hervorragend für die Bepflanzung Ihres Freilaufes und ist zudem eine gute Abwechslung für Ihre Schildkröten.
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